Die Preisträger

Am 21. Juni 2017 fand in der Berliner Akademie der Künste die feierliche Verleihung des Unternehmenspreises »Wir für Anerkennung« statt.

Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka (BMBF) zeichnete gemeinsam mit DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer und ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer die insgesamt vier Unternehmen für ihr herausragendes Engagement im Bereich der beruflichen Anerkennung aus.

Die drei Preisträger in der Kategorie »Gute Praxis« und der Preisträger in der Kategorie »Gute Ideen« waren zuvor von einer interdisziplinär besetzten Fachjury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Ministerien, Gewerkschaften und Wissenschaft aus mehr als 20 eingereichten Beiträgen ermittelt worden.

Die gemeinsame Pressemitteilung von BMBF, DIHK und ZDH finden Sie hier.

Preisträger in der Kategorie »Gute Idee«

BASF SE integriert die berufliche Anerkennung in einer länderübergreifenden Ausbildungskooperation mit Spanien zur Sicherung des Fachkräftebedarfs.

Als das größte Chemieunternehmen der Welt möchte BASF SE wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden. Das Thema Fachkräftesicherung ist für den Konzern mit rund 114.000 Mitarbeitenden eine Herausforderung. Um ihr zu begegnen, ging das börsennotierte Chemieunternehmen im Jahr 2013 einen ebenso ungewöhnlichen wie erfolgreichen Weg: Gemeinsam mit der spanischen Berufsfachschule Comte de Rius und der BASF Española in Tarragona, Spanien, startete die BASF SE Ludwigshafen eine Ausbildungskooperation, in der seitdem pro Jahr 15 bis 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starten. Unterstützt wird sie dabei von der IHK Pfalz und der IHK FOSA.

An der Berufsfachschule Comte de Rius erwerben die jungen Leute die Qualifikation zum „Técnico Superior en Química Industrial“. Schon während dieser theoretischen Ausbildung haben die Auszubildenden Praxisblöcke bei BASF SE in Ludwigshafen und BASF Española in Tarragona sowie intensive Sprachkurse. Um das Praxiswissen an die deutschen Ausbildungsstandards anzugleichen, findet nach dem erfolgreichen Schulabschluss in Tarragona eine 17-monatige Praxisphase in Deutschland statt. Anschließend beantragt die BASF SE für die Absolventinnen und Absolventen des Programms die berufliche Anerkennung für den Beruf der Chemikantin beziehungsweise des Chemikanten.

Im Rahmen des Anerkennungsverfahrens untersützt die BASF SE die Auszubildenden mit Informationen und Beratung und hilft bei der Zusammenstellung der erforderlichen Dokumente. Die Antragsstellung erfolgt zentral durch die BASF SE. Das Unternehmen trägt zudem die Kosten des Anerkennungsverfahrens.

Preisträger in der Kategorie »Gute Praxis«

GEBRÜDER PETERS Gebäudetechnik GmbH nutzt die berufliche Anerkennung, um Fachkräfte zu gewinnen.

Wenzel Marine GmbH erkannte das Potenzial ihres Praktikanten aus Spanien und unterstützte proaktiv seine berufliche Anerkennung. Wie und warum lesen Sie im Interview für das BMBF.

Anton Fischbacher e.Kfm. verzahnt die berufliche Anerkennung systematisch mit der Personalentwicklung.

Die Preisträger »Gute Praxis« im Film